Fürstbischofliches Bläserconsortium

Funkspot zum Jubiläumskonzert

Das "Fürstbischofliches Bläserconsortium zu Würzburg" (Prince Bishop of Wuerzburg's Windensemble) wurde 1999 von Richard Carson Steuart unter der Schirmherrschaft von Paul Graf von Schönborn-Wiesentheid gegründet. Mitglieder dieses Ensembles sind in erster Linie aus seinen ehemaligen "Meisterklassen" und "Konzertpodien" / Studenten Klassen aus dem früheren "Städtisches Konservatorium" und der "Hochschule für Musik Würzburg". Aber auch die Studenten, die seit 2001 dazu gekommen sind aus den nun vereinten Institutionen, die sich aktuell auf internationaler Ebene: "Bavarian State Univeristy of Music, Wuerzburg" bezeichnen. Das bis zu 21 Personen starke FBC Ensemble, ist je nach Konzertrepertoire unterschiedlich groß und besteht aus bis zu 8 modernen Trompeten, einschließlich den sogenannten Alt- und Bass-Trompeten, in tief F und B (auch mit Verdoppelung auf Natur- / Barocktrompeten), 1 Altposaune, 3 Tenorposaunen, eine Bassposaune, bis zu 3 Hörner, eine Tenortuba, eine Basstuba, eine Kontrabasstuba, Schlagzeug, Pauken und Orgel. Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 konzertiert das Ensemble regelmäßig, sowohl in Würzburg als auch im Großraum Franken und hat mehrere Radioaufnahmen u.a. beim BR-Nürnberg bereits eingespielt. Durch internationalen Beziehungen Steuarts,nahm und nimmt weiterhin das Ensemble auch an internationalen Musikfestivals, darunter 3 Konzertreisen nach Italien, mit zusätzlichen Live-Radio-Konzerten, in Österreich und Slowenien. Zu Ehren des 250. "Jahre Todestag" von G.F. Händels gab Steuart, der in Freiburg im Breisgau lebende Musikhistoriker und Komponist Helmut M. Timpelan den Auftrag des gesamten G.F. Händels "Royal Fireworksmusic" für das FBC Ensemble zu schreiben. Das Werk ist im Herbst 1999 "Live" aufgeführt und aufgenommen. All dies geschah in der Residenz Hof-Kapelle zu Würzburg. Dieses speziell für das "Fürstbischof von Würzburgs Windensemble" geschriebene Werk ist als Teil der "Special Jubiläums" Edition CD für Sie für nur 10,- Euro erhältlich am Ende dieser Jubiläumskonzerte!

Bis spätestens 24. Dezember 2019 ist der "Special Jubiläums" Edition CD, wenn noch vorhanden, auch bei La Tromba Music Productions, Hofstrasse 10, Würzburg erhältlich.
Tel.: 0931 35 36 574 ; www.latrombamusic.com

Muttertags-konzertreihe 2019

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Stadtgeschichtliches Museum zu Leipzig


"Stadtgeschichtliches Museum zu Leipzig" Oktober 2017 
von Kerstin Sieblist

Richard Carson Steuart ist ein Mensch, der nicht locker lässt!

Vor einem reichlichen halben Jahr erschien der stattliche, hoch gewachsene Musiker mit dem charmanten kanadischen Akzent in unserem Museum und verlangte "? nach dem Chef. "Lassen Sie mich durch, ich bin Trompeter!" sagte er zwarnicht wörtlich, aber genau dieses Selbstbewusstsein strahlte sein entschlossenes Auftreten aus. Im Gepäck hatte er mehrere Blasinstrumente, sorgsam in Koffern verwahrt. Eines davon war der Nachbau "unserer" Reiche-Trompete, ein silber und gold schimmerndes Instrument, das der Maler Elias Gottlob Haussmann auf seinem Porträt des barocken Bläservirtuosen Gottfried Reiche verewigt hatte. Steuart packte es aus und blies los: ungewohnte schöne Klänge im Direktorenzimmer. Mit diesem unüberhörbaren Argument wollte er Museumsdirektor Volker Rodekamp von einem Konzert im Alten Rathaus überzeugen.

Abwegig war das nicht, denn Gottfried Reiche war Senior-Stadtmusicus und Erster Ratsmusiker Leipzigs, aber vor allem der wichtigste Trompeter für Johann Sebastian Bach. Der Thomaskantor schrieb dem begnadeten Bläser etliche Kompositionen auf den Leib, die heute zu den bedeutendsten Stücken der Musikliteratur gehören. Das Weihnachtsoratorium mit seinen anspruchsvollen und berühmten Trompetenpartien zählt dazu. Reiches plötzlicher Tod am 6. Oktober 1734 nach der anstrengenden Freiluft-Aufführung der Huldigungskantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen" ging in die Leipziger Annalen ein.

Das Originalinstrument dieses Lieblingstrompeters von Bach ist leider nicht überliefert. Doch anhand von Haussmanns Gemälde hat es Richard Carson Steuart detailgetreu nachbauen lassen. Seit 2015 beschäftigte sich Steuart mit dieser, wie er sagt, "ursprünglichen und wahren Bach-Trompete" und fand heraus, wie das legendäre Instrument, das durch seine gewundene Form an ein Horn erinnert, überhaupt gespielt wurde! Einfach ist es nämlich nicht, solch einem historischen Nachbau ohne Klappen oder Ventile schöne Töne zu entlocken.
Unser Museumsdirektor vertraute dem Können des charismatischen Musikers und gab grünes Licht. So wird Steuart nun in einem Gesprächskonzert am Samstag, d. 18. November, 15 Uhr, das Instrument exklusiv vorführen. Er wird erläutern, wie er der mutmaßlichen Spieltechnik von Bachs Trompeter auf die Spur gekommen ist und für eine Wiederbelebung dieser ursprünglichen Technik des "Clarino-Blasens" werben. Das Ganze findet an jenem Ort statt, an dem Reiche seinen "Arbeitsplatz" hatte, im Festsaal des Alten Rathauses.
Eigens für diesen Anlass wird das Reiche-Porträt von Elias Gottlob Haussmann gezeigt.

Ausschnitte dieses Nachmittags finden Sie, wenn Sie hier klicken.

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Welcome to La Tromba Music!

In the name of all of the very fine Artists, excellent Technicians and otherwise musically passionate persons working for and with La Tromba Music Productions, I wish to personally welcome you this, our website which is presently in the process of a major "revamping" at this time.

Never the less you can easily see that I have had the personal great fortune to have been performing professionally since 1966 (53 years!) and teaching at University Level Institutions in Canada, England, USA, Japan, China, Eastern Europe, Russia and throughout the now enlarged EU since 1970.  

During this extended and exciting time period, (this season it will count 50 years of University and Musical College level teaching), I have worked with many thousands of Music Students and truly Top International Professionals from the Renaissance over Barqoue, Classical, Romantic, Modern Classical, Jazz and  the Advantgarde gendres and now well into the Music of the 21st Century) , as well with truly excellent Hobby Musicians of all "musical directions" and these, from all over the world.
For a small example of a portion of my most recent "research and development" and on going "non profit" work please go to... 

You Tube: "Clarino Projekt zur Leipzig"

Klick here to see the video. 

Das "Fürstbischofliches Bläserconsortium zu Würzburg" (Prince Bishop of Wuerzburg's Windensemble) wurde 1999 von Richard Carson Steuart unter der Schirmherrschaft von Paul Graf von Schönborn-Wiesentheid gegründet. Mitglieder dieses Ensembles sind in erster Linie aus seinen ehemaligen "Meisterklassen" und "Konzertpodien" / Studenten Klassen aus dem früheren "Städtisches Konservatorium" und der "Hochschule für Musik Würzburg". Aber auch die Studenten, die seit 2001 dazu gekommen sind aus den nun vereinten Institutionen, die sich aktuell auf internationaler Ebene: "Bavarian State Univeristy of Music, Wuerzburg" bezeichnen. Das bis zu 21 Personen starke FBC Ensemble, ist je nach Konzertrepertoire unterschiedlich groß und besteht aus bis zu 8 modernen Trompeten, einschließlich den sogenannten Alt- und Bass-Trompeten, in tief F und B (auch mit Verdoppelung auf Natur- / Barocktrompeten), 1 Altposaune, 3 Tenorposaunen, eine Bassposaune, bis zu 3 Hörner, eine Tenortuba, eine Basstuba, eine Kontrabasstuba, Schlagzeug, Pauken und Orgel. Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 konzertiert das Ensemble regelmäßig, sowohl in Würzburg als auch im Großraum Franken und hat mehrere Radioaufnahmen u.a. beim BR-Nürnberg bereits eingespielt. Durch internationalen Beziehungen Steuarts,nahm und nimmt weiterhin das Ensemble auch an internationalen Musikfestivals, darunter 3 Konzertreisen nach Italien, mit zusätzlichen Live-Radio-Konzerten, in Österreich und Slowenien. Zu Ehren des 250. "Jahre Todestag" von G.F. Händels gab Steuart, der in Freiburg im Breisgau lebende Musikhistoriker und Komponist Helmut M. Timpelan den Auftrag des gesamten G.F. Händels "Royal Fireworksmusic" für das FBC Ensemble zu schreiben. Das Werk ist im Herbst 1999 "Live" aufgeführt und aufgenommen. All dies geschah in der Residenz Hof-Kapelle zu Würzburg. Dieses speziell für das "Fürstbischof von Würzburgs Windensemble" geschriebene Werk ist als Teil der "Special Jubiläums" Edition CD für Sie für nur 10,- Euro erhältlich, am Ende unserer Jubiläumskonzerte!

Bis spätestens 24. Dezember 2019 ist es, wenn noch vorhanden, auch bei La Tromba Music Productions, Hofstrasse 10, Würzburg erhältlich. Tel.: 0931 35 36 574 ; www.latrombamusic.com 

 

Reiches "Abblasen" gespielt von Richard Carson Steuart auf dem Prototypen LA TROMBA "Clarino" : "Baroque D" (A = 415 Hz). Aufgenommen in Deutschland, August 2017.

Gesprächskonzert im Alten Rathaus zu Leipzig

Gottfried Reiches "Künstlerisches Genie" wiederentdeckt!

Eine kulturelle Ausgrabung

Richard Carson Steuart, und sein "Clarino Projekt" zu Leipzig

Hier klicken, um das Video zu sehen.

 

Der kanadische Trompetenvirtuose und mehrfache Internationale Radio- und TV-Solotrompeten Wettbewerbspreisträger, Richard Carson Steuart, beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit den berühmten Trompetenpartien, die Johann Sebastian Bach speziell für den damaligen Senior-Stadtmusicus und -Rathsmusicus Leipzigs, Johann Gottfried Reiche, komponierte.

Steuart lies termingenau zum 350. Geburtsjahr von Johann Gottfried Reiche die ursprüngliche und wahre "Bach"-Trompete, verewigt in dem von Elias Gottlob Haußmann gemalten Portrait von 1726, genauestens nachbauen. Seit Anfang 2015 hat er sich intensiv mit dem Instrument beschäftigt und es nun tonlich und akustisch nahe zur Perfektion entwickelt. Er wird mit Unterstützung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig in einem Sonder-Gesprächskonzert am 18. November 2017 das Instrument solistisch vorführen und spieltechnisch erklären an genau dem Ort, wo Gottfried Johann Reiche seinen Dienst bis 1734 als Senior Stadt- und Rathsmusicus Leipzigs absolvierte: Im Historischen Saal des Alten Rathauses zu Leipzig.
Das originale Portrait von Gottfried Reiche sowie das neu restaurierte Portrait von Johann Sebastian Bach sind an diesem Abend im Alten Rathaussaal ebenfalls zu bestaunen!

Das "La Tromba" handgemachte CLARINO mit Grundstimmung F bei 415 Hz ist nach dem im stadtgeschichtlichen Museum Leipzig im Alten Rathaus (Inv.-Nr.: Me 470) befindlichen, von Elias Gottlob Haussmann (1695-1774) im Jahre 1726/27 gemalten "Porträt von Gottfried Reiche (1667-1734) "(???l auf Leinwand) mit dargestellter "Trompete in zirkulärer Form", hergestellt worden. Clarino: Jägertrompete, Tromba da caccia, Italienische Trompete.

(Das Gemälde befand sich ursprünglich in der Leipziger Stadtbibliothek)

Anlässlich seines 60. Geburtstags ließ der Rat der Stadt Leipzig Gottfried Reiche malen, eine Ehre, die ein städtischer Angestellter selten errang.
Das prächtige Gemälde von Elias Gottlob Haußmann ist noch erhalten und zeigt den Portraitierten mit einem dreifach gewundenen Blasinstrument.

Johann Gottfried Reiche galt als "Bachs Solo-Trompeter", und war einer der besten Trompetenspieler seiner Zeit. Viele anspruchsvolle Trompetenpartien in den Werken Johann Sebastian Bachs waren ab 1723 ursprünglich für Reiche bestimmt.

Er war ohne Frage einer der bedeutendsten Trompetenvirtuosen des sogennate "Barocks", doch seine Vorliebe für die Musik seines Freundes Bach und sein "Sächsischer Patriotismus" kosteten ihn am ende das Leben.  Am 5. Oktober 1734 blies der 67-jährige Reiche unter Bachs Leitung, bei einer festlichen Abendmusik zu Ehren des sächsischen Kurfürsten. Bach schrieb das werk für den Sächsischen Kurfürsten Friedrich August I in 1733: "Königliche Musik" mit der er sich eine Anstellung bei Hofe zu erspielen hofft!

Riemers handschrictliche Chronik von 1734 meldet:
"Den 6. Oktober wurde der wohlerfahrene und kunstreiche Musikus und Stadtpfeifer herr Gottfried Reiche Leucopetra-Misn. und Senior der mus. Stadt-Compagnie allhier, als er nach hause gehen wollen, im Stadpfeifergäßchen ohnweit seine Wohnung vom Schlag geruht, daß er niedergesunken und todt in seine Wohnung gebraucht worden.
Und dieses voll daher kommen sein weil er Tages vorhere und bei könglichen Musique wegen des Blasens große strapazzen gehabt und auch der Fachelrauch ihm sehr beschwerlich geweßen."  

Johann Gottfried Reiche starb an den Folgen einer ??beranstrengung und Rauchvergiftung nach der Aufführung der Huldigungskantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen" (BWV 215). Somit hat Johann Gottfried Reiche seinem beste Freund und Kollege, seinem König sowie und in der tat, seiner hochgeschätzde Trompeten-Künst, sein Leben geopfert.

Das original porträt von Johann Gottfried Reiche (1667-1734) (???l auf Leinwand) mit eine Silber und Gold
"Trompete in zirkulärer Form" Gemalt im Jahre 1726/27 von Elias Gottlob Haussmann (1695-1774). 

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig im Alten Rathaus (Inv.-Nr.: Me 470)

Anlässlich des 60. Geburtstags von Gottfried Reiche, ließ der Rat der Stadt Leipzig von ihm ein Portrait des Malers Elias Gottlob Haußmann anfertigen. Für einen städtischen Angestellten eine außergewöhnliche Ehrung. Dieses bemerkenswerte Portrait zeigt den Trompeter Reiche interessanterweise nicht mit einer damals gebräuchlichen Langtrompete in Bügelform (der sog. "Barocktrompete"), sondern mit einem dreifach gewundenen Blasinstrument. Bis heute rätseln Experten, ob es sich dabei um eine Trompete oder ein Horn handelt. Auch mehrere Nachbauversuche konnten das Rätsel nicht lösen. Bis jetzt! 

Der vor 350 Jahren in Weißenfels geborene Johann Gottfried Reiche hatt die hohe Kunst des Tromptenspiels bei der dortigen Stadtpfeiferfamilie von der Pike auf gelernt. 1688, mit also 21 Jahren ging er nach Leipzig. Dort wurde er 1700 als Kunstgeiger und 1706 dann als Stadtpfeifer angestellt. Er war schon damals ein so exzellenter Spieler, dass ihm die Stadt Leipzig Extrahonorare zahlte um ihn an Leipzig zu binden. So blieb Gottfried Reiche sein Leben lang in dieser Stadt und brachte es nach dem Tod von Johann Christian Gentzmer 1719 zum Senior-Stadtmusicus. Viele der anspruchsvollen Trompetenpartien komponierte Bachs exklusiv für Reiche.

Johann Gottfried Reiche war der bedeutendsten Trompetenvirtuosen seiner Epoche; doch sein Engagement für die Kompositionen seines Freundes Bach sowie sein "sächsischer Patriotismus" kosteten ihm schlußendlich das Leben. Denn am 5. Oktober 1734 blies der 67-jährige Reiche unter Bachs Leitung bei einer festlichen Freiluft-Abendmusik die von Bach zu Ehren des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August III. komponierte Kantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen"(BWV 215).

 

??ber die näheren Umstände dieser festlichen Abendmusik im Beisein des Kurfürsten berichtet für den 6. Oktober 1734 die handschrifliche Leipziger Chronik von Johann Riemer:
"Den 6. Oktober wurde der wohlerfahrene und kunstreiche Musikus und Stadtpfeifer Herr Gottfried Reiche Leucopetra-Misn. und Senior der mus. Stadt-Compagnie allhier, als er nach hause gehen wollen, im Stadpfeifergäßchen ohnweit seine Wohnung vom Schlag gerühret [getroffen], daß er niedergesunken und todt in seine Wohnung gebracht worden.
Und dieses voll daher kommen sein weil er Tages vorhere und bei könglichen Musique wegen des Blasens große strapazzen gehabt und auch der Fackel Rauch ihm sehr beschwerlich gewesen."  

 

Nun, Reiche starb an den Folgen von ??beranstrengung und einer Rauchvergiftung. Durch die "strapazzen" der Freiluftaufführung und den vielen Fackelrauch den er am 5. Oktober 1734 einatmen musste, brach Gottfried Reiche am darauffolgenden Tag vor seiner Wohnung tödlich zusammen. Somit hat Johann Gottfried Reiche seinem besten Freund Bach, seinem König und der Trompeten-Kunst sein Leben geopfert!

Johann Sebastian Bach setzte bei einigen Leipziger Kantaten bis zu Gottfried Reiches Tod sowohl eine Tromba da tirarsi (Zugtrompete) als auch ein Corno da tirarsi (Zughorn?) ein, aber nach Reiches tod nicht mehr. Doch kein derartiges Instrument hat die Zeit überdauert, und über das Aussehen solcher von Bach vorgeschriebenen Corno da tirarsi (Horn mit Zug) herrscht völlige Unklarheit.

Daher wurde mehrfach der Versuch unternommen, das Instrument des Haußmann"schen Porträts beim Nachbau mit intonations Löcher und oder einem Zug zu versehen, der es möglich macht, die Naturtonreihe wie bei der Zugposaune diatonisch und chromatisch aufzufüllen und intonation zu verbessern.

Die Ergebnisse dieser Versuche bleiben bestenfalls fragwürdig.

Tatsache ist, das das Horn und Feldtrompeten (Geradetrompeten) blasen gehört damals überhaupt (noch) nicht ? zur Stadtpfieferkunst. Sogar nach kurfürstlichen Mandatten von 1661, 1711 und zuletzt in 1736 (von Kurfürst Friedrich August II: 1696-1763) war das Blasen von Par Force-Hörner (d. h. Waldhörnern) und Trompeten (auch Inventions- Trompeten) bei andern als Hoffesten (und wenn schon, ausschlieslich von "Privilierte Trompeter") streng verboten!
Erst 1776, 42 Jahre nach Reichs todt, galt das verbot als aufgehoben!

Weil Bach oft Töne verwendet in der Clarino lage, die auf der Naturtrompete sonst nicht vorhanden sind und dies in einer sehr hohe geschwindikeit, und des wegen auch unmöglich auf den Tromba di tirasi s zu spielen, werden Bachs Trompetenpartien in der modernen Zeit, in der Regel auf kleinen, sogenante "Bachtrompeten" (in warheit Piccolo-Ventiltrompeten) gespielt oder wenn auf "Naturtrompeten" mit (leider) unhistorischen ??berblaslöchern.

Und wenn doch auf historischen (oder "authentisch" nachgebauten Instrumenten), dann wiederum mit historisch völlig unbegründeten Signal- oder Feldtrompeten Mundstücken geblasen, um zu versuchen mit ihrem übergroßen Mundstückkessel durchmessern die schwierige "Fremdtöne" mit primative ansatzkraft, "hin zu drucken oder biegen", so dass das ganze zumindest kurzfristig etwas "sicherer" zu spielen ist.
Mancher weniger begabter "Barock" -trompeter versuchen "treff sicherer" zu spielen durch die verwendung von Moderne Piccolotrompeten Mundstücke (und Mundrohre) den sie auf ihre "Barock"-Naturtrompeten "stecken" um somit "durchzumogeln"!


All dies ist leider klanglich, im Sinne der homogenen und ausgeglichenen Ensemble Mischung und vor allem in der authentischen Ausführung von vor allem Johann Sebastian Bachs noblen Werke, als "völlig unbefriedigend" einzustufen.
 

Nun, Richard Carson Steuart beschäftigt sich aus seiner Praxis heraus seit über 5 Dekaden mit den Trompetenpartien, die Johann Sebastian Bach speziell für Johann Gottfried Reiche komponierte.

Der vielzeitige kanadische Trompetenvirtuose, Dirigent und Musik Produzent, hat wie Reiche, verschiedene zusätzliche musik instrumente wie auch Oboe, Klarinette, Horn, Saxofon, Posaune und verschiedene tasten instrumente. intensiv studiert. Er spielt auch Moderne Klassik sowie Jazz, war daswegen solitische bei zalhreiche Europäische und Hollywood Film Musik gefeatured, sowie als Lead Big-Band Trompeter u.a. beim ZDF Big- Band aber auch bei Kammer-, Oper- und Symphonische Solotrompeter als Solotrompeter wie der Canadain Chamber Orchestra unter Aaron Copland , der Deutche Oper/Düsseldorf unter Bernard Klee und der Bamberger Symponiker unter Eugen Jochen unter vertrag.

Als ARD (Deutschland), CBC (Kanada) und SRT (Schweiz) International Klassiche Solotrompeten Wettbewerbs Preisträger ist er vorallem als interntionale Klassicher Trompetensolist Weltbekannt.

 

Er fragt, "warum hat der berühmte Leipziger Kollege, Senior Stadtmusicus und Rathsmusicus Johann Gottfried Reiche sich 1726 von Elias Gottlob Haußmann nicht mit einem seiner anderen Dienstinstrumente - Oboe, Tromba di tirarsi sowie Corno, Cornetto,  Sackbutt oder Geige - porträtieren lassen, sondern stattdessen mit einer "Trompete in Form eines Horns" - das Clarino Trompete oder auf Italienisch: Tromba da caccia ?"

Um u.a. diese Frage zu beantworten, ließ Steuart Reiches Clarino Trompete und dazu zahlreiche nachweislich zugehörige Mundstücke genauestens nachbauen.

Während seiner intensiven 3 jährigen Clarino Trompeten Forschung hatt er herausgefunden, dass Gottfried Reiche eine ganz spezielle Handreflexionstechnik anwendetet haben musste, die sonst nachweislich erst viel später in den Klassischen und Romantischen Epochen (spätes 18. bis Mitte 19. Jahrhundert) von Inventions-Trompetensolisten (u.a. Michael Woegel: 1748-1811) und Waldhornsolisten (nähmlich, Carl Türrschmidt: 1753-1797) in ganz Europa verwendet wurde.

Gottfried Reiche hatte aber seines Technik offenbar viel, viel früher und eigenständig zu so einer hohen Kunstform entwickelt das er sogar Johann Sebastian Bach inspirierte noch längerer und virtuosere Clarinopartien zu Schreiben als je zu vor! b.z.w. auch alte Partien aus seinem Weimarer (auch Mühlhausener und Köthener?) schaffenszeit für Reiches extraordinäre kunstlerische fähigkeiten neu (um) zu Schreibe!
Reiches Spieltechnik war offenbar so revolutionär und einmalig für Leipzig, vielleicht sogar weltweit im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert das es ermöglichte dem ehrgeizigen Johann Sebastian Bach gleich bei seiner neuen Einstellung als Thomaskantor außergewöhnlich beeindruckende, sehr exponierte und höchst anspruchsvolle Trompetenpartien schon ab 1723/24 und bis hin zu Reiches plötzlichem Tod im Jahre 1734 explizit für ihn zu komponieren, so Steuarts These!

Nach intensiven ??bungen ist der internationale ARD Preisträger, inzwischen selber in der Lage auf diesem Instrument Reiches jene Töne, die innerhalb der Naturtonreihe sonst nicht existieren, sicher, stark, intonations sauber und dynamisch differenziert, aber noch wichtiger, expressiv gesanglich-musikalisch zu blasen.

Er wird diese ursprüngliche und wahre "Bach"-Trompete Reiches als Solist und als musikalischer Leiter des von ihm neu formierten "Gottfried Reiche" Clarino- Projekt zu Leipzig am 18. November 2017 im Leipziger "Alte Rathaussaal" offiziell präsentieren und erklären.

 

 

 

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Das neue La Tromba "Clarino"

Das hier abgebildet CLARINO Trompete mit Stimmbogen für D bei 415 Hz mit einem La Tromba "Reiche Modell"- Clarino-Mundstück ist präsentiert den Farben von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen sowie König von Polen-Litauen.
Es ist das wahre Clarino Trompete!
 

Entwickelt exclusiv für La Tromba Music Productions, Würzburg  Deutschland, Richard Carson Steuart lies in handarbeit und termingenau für dem 350. Geburtsjahr von Johann Gottfried Reiche die ursprüngliche und wahre "Bach"-Trompete, verewigt in dem von Elias Gottlob Haußmann gemalten Portrait von 1726, genauestens nachbauen. Seit Anfang 2015 hat er sich intensiv mit dem Instrument beschäftigt und es nun tonlich und akustisch nahe zur Perfektion entwickelt.

Er wird mit Unterstützung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig in einem Sonder-Gesprächskonzert am 18. November 2017 das Instrument solistisch vorführen und spieltechnisch erklären an genau dem Ort, wo Gottfried Johann Reiche seinen Dienst bis 1734 als Senior Stadt- und Rathsmusicus Leipzigs absolvierte: Im Historischen Saal des Alten Rathauses zu Leipzig.
Das originale Portrait von Gottfried Reiche sowie das neu restaurierte Portrait von Johann Sebastian Bach sind an diesem Abend im Alten Rathaussaal ebenfalls zu bestaunen!

 

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